PRIVATKLINIK FÜR
ORTHOPÄDIE UND ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE

Herzlich willkommen auf den Seiten der Abteilung für Schmerztherapie

Wir behandeln akute und chronische Schmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Desweiteren reicht unser Behandlungsspektrum von der Kopfschmerztherapie, der Osteoporosetherapie, der Behandlung funktioneller Bewegungsstörungen und degenerativ bedingter Schmerzen bis zur peri – und postoperativen Schmerztherapie.

Einer unserer Schmerztherapie Schwerpunkte sind die Behandlungen von:

  • akuter und chronischer Schmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Kopfschmerz
  • Osteoporose
  • Behandlung funktioneller Bewegungsstörungen
  • Behandlung degenerativ bedingter Schmerzen
  • Post – und perioperative Schmerztherapie
  • Wirbelsäulenerkrankungen


Die interventionellen schmerztherapeutischen Maßnahmen (z.B. rückenmarks- und wirbelsäulennahe Eingriffe, regionalanästhesiologische Verfahren etc. ) werden in hochmodern eingerichteten OP-Räumen der MAIN KLINIK FRANKFURT unter Einhaltung maximaler steriler Arbeitsbedingungen und Vorhaltung postinterventioneller Überwachungsplätze durchgeführt.

Wünschen Sie einen Behandlungstermin oder weitergehende Informationen zu diesem Thema? Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf! behandlungstermin@mainklinik-frankfurt.de.




Diagnostische Möglichkeiten

Ausgehend vom Konzept werden in einem diagnostischen Prozess körperliche und seelische Funktionseinschränkungen, Schädigungen von Körperstrukturen, Beeinträchtigungen von Aktivität und relevante Kontextfaktoren für das Beschwerdebild ermittelt. Zudem werden personelle und soziale Ressourcen, die dem jeweiligen Patienten zur Verfügung stehen, analysiert.

Bei Rehabilitationsbehandlungen gehen wir davon aus, dass eine ausreichende Diagnostik durchgeführt wurde.

 

Diagnostische Möglichkeiten im Einzelnen:

  • Standardisiertes Schmerzasessment incl. der standardisierten schmerzpsychologischen Testdiagnostik der DSG (früher DGSS) unter Verwendung des Deutschen Schmerzfragebogens , insbesondere bei V.a. hochgradig chronifizierte Schmerzpatienten
  • Manuelle segmentale Untersuchung des Bewegungsapparates
  • Röntgendiagnostik Skelett incl. Funktionsaufnahmen und Messaufnahmen
  • MRT
  • CT
  • Ultraschalldiagnostik des Bewegungsapparates
  • Knochendichtemessung (DXA-Verfahren)
  • Labor einschl. Knochenstoffwechsellabor und Rheuma-Labor
  • Neurologische elektrophysiologische Untersuchungen , NLG , EMG (externe Kooperationspartner)
  • Szintigraphische Untersuchungen (externe Kooperationspartner)

 

Therapiespektrum

1. Wirbelsäulen-nahe und rückenmarks-nahe minimal-invasive Eingriffe, wie z.B.

  • Facettengelenksinfiltrationen incl. Medial Branch Block
  • SIG-Infiltrationen incl. ilio-lumbaler Bänder
  • Epiduralanästhesie (caudal )
  • Lumbale Epidurale/Peridurale Anästhesie, auch in Rückenmarks-Kathetertechnik
  • LESI (Lumbale Epidurale Steroid Injektionsbehandlung) in single-shot-Technik bzw. unter Verwendung von Rückenmarks-Kathetertechniken
  • PRT´s (Peri-Radikuläre Therapie)
  • Regionalanästhesiologische Verfahren , periphere Nervenblockaden sowohl diagnostischer als auch therapeutischer Art (z.B. im Rahmen der Gelenkmobilisation bei schmerzhafter (post-operativer) Schultersteife , Frozen Shoulder etc.) , auch sonographie-gezielt
  • Intraartikuläre Injektionstherapie
  • Punktionen grosser und kleiner Gelenke
  • Sympathikus-Blockaden (Grenzstrangblockaden, Stellatumblockaden, GLOA)
  • Radiofrequenzablation (Thermokoagulation , Verödung von Nervenendigungen , engl. Radiofrequency Lesioning of the Medial Branch of the Primary Posterior Rami) im Bereich der Facettengelenke der Wirbelsäule und des SIG

2. Weniger invasive bzw. nicht – invasive Therapieverfahren:

  • Verabreichung von i.v.-Analgesie in Form von Infusionstherapie
  • Akupunktur
  • TLA ( therapeut. Lokalanästhesie) / Triggerpunkt-Infiltrationen / dry needling
  • Stosswellentherapie (radial)
  • Reflextherapie / Störfeldtherapie
  • Magnetfeldtherapie
  • Manuelle Therapie / Manualmedizinische Behandlungen bei Funktionsstörungen der Wirbelsäule ( sog. Blockierungen) unter Einbezug osteopathischer Techniken
  • Akupunktur nach den Grundlagen der TCM
  • Psychologische Schmerztherapie (psychoedukative Massnahmen) im Hinblick auf Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung im Rahmen der Psychosomatischen Grundversorgung
  • Weitere Therapieverfahren



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Erweitertes Therapieangebot in enger Abstimmung mit der Physiotherapie – und Rehabilitationsabteilung der Main Klinik:

  • Einzel-Krankengymnastik
  • Manuelle Therapie
  • Propriozeptives Training
  • Extensionen , Lagerungen
  • Elektrotherapie (Iontophorese, TENS, Ultraschall etc. )
  • Cranio-sakrale Therapie
  • Krankengymnastik an Geräten (Medizinische Trainingstherapie)
  • Sensomotorisches Training
  • Rückenschule
  • Kryotherapie
  • Wärmetherapie, Moor
  • Massagen
  • Lymphdrainagen

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Therapien erhalten Sie auf folgender Seite >> Main Klinik Physiotherapie

Versorgung und Anpassung aller gängigen Hilfsmittel, orthopädischer Einlagen, Schuhzurichtung und Orthesen (in enger Zusammenarbeit mit dem Sanitätshaus PAULI in der MAIN KLINIK FRANKFURT)

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Stosswellen entfalten ihre therapeutische Wirkung dadurch, dass sie im Koerper Heilungsprozesse anstossen und beschleunigen sowie den Koerper dabei unterstuetzen seine Selbstheilungskraefte zu entfalten indem sie durchblutungssteigernd und stoffwechselverbessernd wirken.


Es wird im allgemeinen nach 3-5 Therapiesitzungen eine deutliche Schmerzlinderung erzielt bis hin zur Schmerzfreiheit.


Die Dauer der Therapiesitzung betraegt je nach Krankheitsbild 5-10 min. Es sind in der Regel 3-5 (je nach Krankheitsbild auch mehrere) Therapiesitzungen erforderlich.

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Akupunkturbehandlungen nach den Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin stellen einen bedeutenden Bestandteil im Rahmen der Schmerztherapie akuter und chronischer Schmerzkrankheiten dar.

Die Indikationen und Therapiemöglichkeiten der Akupunktur gehen jedoch weit ueber das rein orthopädisch-somatische Krankheitsgeschehen hinaus, indem sie auch psychosomatische Zusammenhaenge bzw. vegetative Begleitsymptome der Erkrankunkung positiv beeinflussen kann (z.B. Schlafstoerungen, Erschoepfungszustaende, depressive Verstimmungen, Angstsymptome, Nervositaet, Tinnitus, Schwindel).

Weitere Beispiele fuer Indikationen der ganzheitlichen adjuvanten und schonenden Therapieverfahren Akupunktur (Koerperakupunktur) und Ohrakupunktur:

  • Arthralgien und Arthrosen
  • Arthritis und rheumatoide Arthritis
  • BWS-Syndrom
  • Epicondylopathien (Tennisellenbogen, Golferellenbogen)
  • Karpaltunnelsyndrom
  • HWS-Syndrom
  • Coxarthrose
  • Coxalgie
  • Morbus Sudeck
  • Myofasziales Schmerzsyndrom
  • Periarthritis humeroscapularis
  • Tendinopathie
  • Achillodynie
  • Kopfschmerz
  • Migraene
  • Interkostalneuralgie
  • Polyneuropathie
  • Depressive Verstimmung
  • Nikotinentzug (Raucherentwoehnung)
  • Unruhezustaende
  • Psychovegetative Syndrome
  • Schlafstoerungen
  • Tinnitus
  • Postoperativer Schmerz

Unsere Akupunkturtherapie beruht auf den Grundlagen der TCM (Körperakupunktur und Ohrakupunktur) – es erfolgt eine kontinuierliche Qualitätsüberprüfung durch die kassenärzliche Vereinigung (KV) sowie  regelmäßige Teilnahmen am Qualitätszirkel (QZ) Akupunktur.

Eine Kostenuebernahme der gesetzlichen Krankenkassen erfolgt in der Regel fuer:

  • Chronische Schmerzen der Lendenwirbelsaeule
  • Schmerzen aufgrund einer Kniearthrose.

 

Akupunktur -  Wirkweisen und Allgemeines:

Die Akupunktur nutzt für ihre analgetische Wirkung körpereigene antinozizeptive Systeme des Zentralnervensystems.

Die Langzeiteffekte der Akupunktur wurden in den Studien von Carlsson (2002) und Napadow (2007) nachgewiesen.

Inzwischen hat sich in wissenschaftlichen Studien herausgestellt, dass die Akupunkturwirkung bei chronischen Schmerzen weitaus stärker ist als bei akuten Schmerzen, wenngleich es jedoch auch Untersuchungen über eine mässige Anhebung der Schmerzschwelle bei akuten Schmerzen gibt (Irnich, Beyer 2002).

Erwaehnenswert sind die 3 wesentlichen Angriffspunkte der Akupunktur im Nervensystem:

  • Spinale Mechanismen (sprich Mechanismen,die auf Rueckenmarksebene wirken):segmental-afferente Hemmung, Gate-Control-Theorie, somatoviszerale Reflexboegen, Hemmung ueber propriospinale antinozizeptive Neurone)
  • Mechanismen auf Ebene des Mittelhirns im periaqaeductalen Hoehlengrau, Thalamus, Nuclei raphes, N. caudatus, Gyrus cinguli sowie anderen Anteilen des limbischen systems (deszendierende Schmerzhemmung, ..)
  • Mechanismen auf Ebene der Hypothalamus-Hypophysen-Achse (auch endokrine Mechanismen)

Es gibt darüberhinaus auch Wirkungen auf den Cortexbereich sowie andere höhergelegene Zentren des Zentralnervensystems, welche sowohl an der sensorischen als auch an der affektiven (seelischen) Verarbeitung von Schmerzen beteiligt sind.

 

Effektive Therapie-Methoden, die in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen uebernommen werden:

  • Ohrakupunktur
  • Moxibustion (Einbringen von Waerme in den Koerper mit Hilfe von Akupunkturnadeln und einer Waermequelle)
  • Schroepfen
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  • Stosswellentherapie
  • Wirbelsäulennahe Infiltrationen mit biologischen Substanzen
  • Rückenmarksnahe Injektionsverfahren mit biologischen Substanzen
  • Infusionstherapie mit biologischen Substanzen
  • Injektionen in Gelenke (mit biologischen Substanzen oder mit knorpelaufbauenden Substanzen/Hyaluronat-Injektionen)
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  • Medikamentöse Schmerztherapie
  • Verabreichung von Infusionstherapie
  • TLA (therapeut. Lokalanästhesie) , Triggerpunktinfiltrationen , Dry needling
  • Akupunktur (Körperakupunktur und Ohrakupunktur) auf den Grundlagen der TCM
  • Stosswellentherapie als besonders schonendes und gut-geeignetes nicht-invasives Therapieverfahren bei zahlreichen muskuloskeletalen Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Manuelle Medizin / Manualmedizinische Behandlungsformen unter Einbezug osteopathischer Techniken bei Funktionsstörungen der Wirbelsäule und des Bewegungsapparates
  • Reflextherapie , Störfeldtherapie
  • Magnetfeldtherapie
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Spezielle Schmerztherapie

Spezielle Schmerztherapien für:

  • Bandscheibenschäden mit und ohne Wurzelkompression
  • Postnukleotomiesyndrom / failed back surgery syndrome
  • Postoperative schmerzhafte Folgezustände
  • Spinalkanalstenose / Claudicatio spinalis
  • Facettensyndrome / pseudoradikuläre Schmerzsyndrome der Wirbelsäule
  • Gefügestörungen der Wirbelsäule / Spondylolisthesen
  • Fehlstatiken / Skoliosen / Kyphoskoliosen
  • Post-traumatische Schmerzen
  • Periphere Nervenkompressionssyndrome
  • Wirbelkörperfrakturen insbes. bei man. Osteoporose bei intakter WK-Hinterkante
  • Knochenstoffwechselerkrankungen mit endokrinolog. und onkolog. Krankheitsbildern (z.B. Plasmozytom) sowie M . Paget
  • Arthrosen der grossen und kleinen Gelenke
  • Arthritiden
  • Erkrankungen aus dem rheumat. Formenkreis
  • M. Bechterew
  • Tendinitis calcarea
  • Epicondylopathien / Insertionstendinopathien
  • Fibromyalgiesyndrom

Spezial-Sprechstunde für chronische Schmerzpatienten

In unserer Spezial-Sprechstunde für chronische Schmerzpatienten gilt es ihnen als Patienten den Stellenwert der Prävention zu vermitteln, darüber hinaus Sie zu motivieren wieder aktiv zu intervenieren, ihre Selbstaufmerksamkeit und Selbstwirksamkeit zu erhöhen und Ihnen Mechanismen der Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitung zu erläutern und Sie dadurch in die Lage zu versetzen, aktive Schmerzbewältigungsstrategien in Ihren Alltag zu integrieren.

Darüber hinaus sollte die Bedeutung von Entspannungstechniken und einer gesunden Lebensführung verdeutlicht werden.

Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit unserer stationären Abteilung wie z.B. Main Klinik Schmerztherapie-Praxis. Die ambulant therapieresistente chronische oder akut exazerbierte dekompensierte chronische Schmerzpatienten weisen wir zeitnah für eine stationäre Behandlung ein.

Eine konstante und bedeutende Schnittstelle zwischen ambulanter und stationaerer Betreuung der chronischen Schmerzpatientenist stets ein enger und reger Informationsaustausch inklusive Abstimmung zwischen ambulant tätigen und stationär tatigen Therapeuten gewährleistet.

Bei ambulanter Therapieresistenz bzw. Nicht-Führbarkeit chronischer Schmerzpatienten (Dekompensation) leisten wir als kompetenter Kooperationspartner der Schmerzkliniken den Patienten effiziente Hilfe und Unterstützung bei der zeitnahen Unterbringung zur stationären multimodalen komplexen Schmerztherapie mit engmaschiger psychologischer Unterstützung in einer eigens dafür ausgerichteten Klinik.

Wünschen Sie einen Beratungstermin oder weitergehende Informationen? Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf! beratungstermin@mainklinik-frankfurt.de.


Zur Qualitätssicherung stellen wir uns strengen internen und externen Evaluationskriterien.

Desweiteren entsprechen wir den Qualitätsanforderungen der Deutschen Schmerzgesellschaft (DSG, früher: DGSS) und der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) , der  Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) , der European Headache Federation (EHF) sowie der amerikanischen International Spine Intervention Society (ISIS, San Rafael, California, USA).


Facharzt
Thomas Lupp

Physikalische und Rehabilitative Medizin und spezielle Schmerztherapie

• Akupunktur • Psychosomatische Grundversorgung • Sportärztliche Betreuung (DBV)

  • Facharzt für physikalische und rehabilitative Medizin
  • Spezielle Schmerztherapie und Rehabilitationsmedizin
  • Experte für akute und chronische Schmerzzustände des Bewegungsapparates und der orthopädischen und rheumatologische Schmerztherapeut Ihres Vertrauens
  • Experte für Schmerztherapie

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