PRIVATKLINIK FÜR
ORTHOPÄDIE UND ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE

Kopfschmerz Zentrum

Das Therapieangebot des Schmerztherapiezentrums der MAIN KLINIK beinhaltet sowohl die leitliniengerechte Therapie der chronischen Kopfschmerzarten als auch erweiterte ganzheitliche Konzepte der Kopf- und Gesichtsschmerzbehandlung.

Ein wichtiges Tool in der Kopfschmerzanamnese ist hierbei der Einsatz eines sogenannten Kopfschmerztagebuches bzw. Kopfschmerzkalenders, welcher von der DMKG entwickelt wurde für die verschiedenen Kopfschmerzerkrankungen. Sollten sich desweiteren schmerzauslösende Faktoren (sog. Triggerfaktoren) in der Anamnese abzeichnen sollte auch eine Life-Style- bzw. Life-Balance-Beratung mit in das Therapiekonzept integriert werden (z.B. Life-Balance-Beratung, Entspannungstechniken, Ernährungsberatung etc.).

Ein weiterer wichtiger Baustein der Therapie ist die Akupunktur (neben der medikamentoesen Behandlung)der Einsatz von Körperakupunktur, Ohrakupunktur und Schädelakupunktur (YNSA – Neue Schaedelakupunktur nach Yamamoto).

Desweiteren kann additiv die Neuraltherapie zum Einsatz kommen , u.a. im Rahmen der Störfeldtherapie. Manche Neuraltherapie-Punkte sind identisch mit Akupunkturpunkten.

Weitere Bausteine des Therapiekonzeptes koennen sogenannte Ausleitende Verfahren darstellen (z.B. trockenes / unblutiges Schröpfen). Ebenso ist es sehr häufig notwendig auch die Triggerpunktbehandlung ins gesamttherapeutische Konzept mit einzubeziehen. Triggerpunktbehandlung kann dabei sowohl mit Akupunktur, Neuraltherapie oder aber z.B. auch mittels Manueller Therapietechniken oder Stosswellentherapie erfolgen.

Nicht zuletzt die Physikalische Therapie kann eine wichtige Begleitmassnahme darstellen zu einer sinnvollen Kopfschmerztherapie.

Die Wiederholungszahl und Behandlungsfequenz aller genannten Behandlungsmassnahmen ist von Methode zu Methode, von Krankheitsbild zu Krankheitsbild und von Patient zu Patient unterschiedlich.

Die klassische Akupunktur besagt, dass Kopfschmerzerkrankungen vorwiegend aufgrund Störungen in3 Organsystemen begruendet sind:

Leber-Gallen-System, Uro-Genital-System und Magen-Darm-System

Dementsprechend wird versucht, das ursächliche Organ bzw. Organsystem mittels Akupunktur auf den entsprechenden Meridianen zu beeinflussen. Zur Wirkweise der Akupunktur siehe auch Akupunktur.


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Kopfschmerz Arten

Migräne gehört zu den häufigsten Kopfschmerzerkrankungen in Deutschland. Insgesamt leiden ca. 10-15% der Bevölkerung an Migräne, wobei Frauen bis zu dreimal häufiger betroffen sind. Der Beginn der Erkrankung tritt in der Regel zwischen dem 20. bis 40. Lebensjahr ein. Allerdings kann die Migräne auch schon in der Kindheit auftreten. Bei vielen Betroffen nimmt die Migräne in Laufe des Lebens an Häufigkeit und Intensität zu und hat ihren Höhepunkt zwischen dem 40. und 50 Lebensjahr. Häufig klingen die Beschwerden im höheren Alter dann wieder langsam ab.

 

Was ist Migräne?

Die Beschwerden zeichnen sich durch immer wiederkehrende Kopfschmerzepisoden aus, welche häufig einseitig lokalisiert sind und typischerweise durch pochende oder pulsierende Schmerzqualität charakterisiert sind. Die Dauer einer solchen Migräneattacke kann von wenigen Stunden bis zu drei Tagen andauern. Es bestehen während der Attacke häufig Begleitsymptome, die mit Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit usw. einhergehen.
Die Migräne ist eine Erkrankung des Gehirns mit einer Aktivierung schmerzverarbeitender Zentren und Ausschüttung von schmerzvermittelnden Botenstoffen auch an den Blutgefäßen der Hirnhäute, dort wird der Schmerz tatsächlich auch wahrnehmbar.

 

Unsere medikamentösen Behandlungsverfahren

  • medikamentöse als auch nichtmedikamentöse Behandlungsverfahren
  • medikamentösen vorbeugenden Behandlung (Prophylaxe)
  • Nahrungsergänzungsmittel und Magnesium


Unsere nichtmedikamentösen Behandlungsverfahren

  • regelmäßigen Ausdauersport
  • Muskelentspannungsverfahren
  • Biofeedback

 

Weiterführende Informationen?

Weitere Information zur Behandlung der Migräne können Sie auf der Internetseite der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (www.dmkg.de) finden. Sollte ein Migränepatient Kopfschmerzen entwickeln, die für ihn in der Kopfschmerzart und Schmerzintensität völlig neu und unbekannt sind, ist die Diagnose zu überprüfen und unbedingt ein Arzt aufzusuchen.


 

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Bei der Migräne wird anhand der Kopfschmerzhäufigkeit ein chronischer und ein episodischer Verlauf unterschieden. Die Mehrzahl der Patienten leiden unter einer episodischen Migräne, dass heißt es kommt in unterschiedlich großen Abständen zu einzelnen abgrenzbaren Migräneattacken von einem halben bis zu drei Tagen Dauer meist mit den Begleitsymptomen Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Übelkeit und Zunahme der Schmerzen bei körperlicher Aktivität sowie dem Bedürfnis sich zurückzuziehen und auszuruhen.

Von einer chronischen Mirgäne spricht man, wenn an mehr als 15 Tagen Kopfschmerzen auftreten, die die typischen Kennzeichen von Migräneattacken aufweisen.

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Als Spannungskopfschmerz bezeichnet man eine der häufigsten Formen von Kopfschmerzen, unter der ein Großteil der Bevölkerung mehrfach in seinem Leben leidet. Der Charakter wird im Allgemeinen als dumpf-drückend und leicht bis mittelstark sowie beidseitig mit Betonung in der Stirn oder dem Hinterkopf beschrieben. Viele Patienten beschreiben die Kopfschmerzen wie „einen Schraubstock“ oder „ein Band und den Kopf, das zu eng ist“, zum Teil wird auch von einem Benommenheitsgefühl gesprochen. Zu einer Zunahme bei körperlicher Aktivität kommt es normalerweise nicht. Die Dauer der Kopfschmerzen kann eine halbe Stunde bis zu mehreren Tagen oder sogar einer Woche dauern.

Wie können Sie dem Kopfschmerz selbst vorbeugen:

  • regelmäßigen Tagesablauf
  • Pausen
  • ausreichend Schlaf
  • reduktion von Stressfaktoren
  • regelmäßiger Ausdauersport (Radfahren, Schwimmen, Joggen ...)
  • Entspannungsübungen (progressive Muskelentspannung nach Jacobsen)
  • medikamentöse Schmerzmittel
  • ätherische Öle (Pfefferminze)

Wenn die Kopfschmerzen chronsich werden, ist es häufig erfolderlich, eine prohylaktische Behandlun mit einem Medikament zu beginnen. Zur Vermeidung von Nebenwirkungen sollten Medikamente langsam eingeschlichen werden.

 

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Der Cluster-Kopfschmerz ist eine Kopfschmerzerkrankung, die sich durch streng einseitige sehr starke Schmerzattacken im Bereich von Schläfe und Auge äußert. Die Bezeichnung Cluster (englisch: „Häufung“) wurde gewählt, weil dieser Kopfschmerz periodisch gehäuft für einige Wochen bis mehrere Monate aufzutritt. Der Kopfschmerzcharakter wird als unerträglich, reißend, bohrend, manchmal auch als brennend geschildert. Der Punkt der stärksten Schmerzen wird meist um das Auge herum angegeben, viele Patienten berichten jedoch auch Schmerzen im Oberkiefer.Oder ein Ausstrahlen der Schmerzen bis zum HinterkopfTypische

Begleitsymptome bei Cluster-Kopfschmerzen

  • laufende und/oder verstopfte Nase
  • Rötung des Auges
  • ein hängendes Augenlid
  • tränendes Auge
  • Bewegungsunruhe (Umherlaufen, Wippen mit dem Oberkörper)
  • Schwitzen im Bereich der Stirn oder des Gesichtes
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Die sehr häufige Einnahme von Schmerzmitteln gleich welcher Art kann bei Patienten, die an einer primären Kopfschmerzerkrankung (Migräne oder Kopfschmerz vom Spannungstyp) leiden, zu einer Zunahme der Kopfschmerzattacken führen.

Patienten, die an mehr als 2 Wochen im Monat ein einfaches Schmerzmittel einnehmen, gehen das Risiko ein, dass die Kopfschmerzen trotz anfänglich guter Wirksamkeit der Schmerzmittel auf die einzelnen Attacken, an Häufigkeit zunehmen.

Hierbei handelt es sich um eine längere Entwicklung, die häufig auch erst nach Monaten oder Jahren auftritt. Die Angaben zur Häufigkeitsgrenze sind aus der Kopfschmerzklassifikation abgeleitet und haben nicht bei allen Patienten die Bedeutung eines echten „Grenzwertes“.

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Wir behandeln alle chronifizierten und therapieresistenten Schmerzsyndrome

Ein spezieller Schwerpunkt liegt in der Behandlung von chronischen Schmerzen mit
psychischen Begleiterkrankungen wie Burn out, Angststörungen und Depression.

Diagnostische Kopfschmerzmöglichkeiten:

  • Migräne
  • Spannungskopfschmerzen
  • Kopfschmerzen bei Medikamentenübergebrauch
  • Cluster-Kopfschmerz
  • Trigeminoautonome Kopfschmerzerkrankungen
  • Posttraumatischer Kopfschmerz
  • Okzipitalisneuralgien
  • Trigeminusneuralgie
  • Sonstige Gesichtsneuralgien
 

Wir lassen Sie nicht alleine!

Die Kopfschmerzbehandlung erfolgt auf dem neuesten Kenntnisstand der Wissenschaft.
Entsprechend umfaßt das Therapiespektrum verhaltensmedizinische, psychologische, physiotherapeutische und medikamentöse Therapiebausteine.

Hierzu zählen:

  • Akupunktur (Körper-, Ohr- und Schädelakupunktur)
  • Neutraltherapie (Störfeldtherapie)
  • Ausleitenede Verfahren (Schröpfen, Triggerpunktbehandlung)
  • Manuelle Therapie
  • Stosswellentherapie
  • Physikalische Therapie

Botox als letztes Mittel bei schwerer Migräne

Migräne mitsamt ihren begleitenden Symptomen machen jede Migräneattacke zur Qual.

Es heisst oft ein Migränetag sei ein verlorener Tag. Demnach muss ein Teil der Migränekranken besonders viel Lebenszeit abtreten. Es sind dies die Patienten mit chronischer Migräne.

Die chronische Migräne ist dadurch definiert, dass Kopfschmerzen an mehr als 14 Tagen im Monat auftreten, wovon mind. 8 typische Migränetage sind und die übrigen auch wie Kopfschmerzen vom Spannungstyp aussehen konnen. Die chronische Migräne stellt eine besondere Herausforderung für die Schmerzmedizin dar.

Patienten mit chronischer Migräne sind aus oben genannten Gründen geradezu prädestiniert für einen Übergebrauch an Medikamenten und damit besteht für diese Patienten ein hohes Risiko der Entwicklung eines zusätzlichen medikamenten-induzierten Kopfschmerz. Dieser Tatsache geschuldet bedarf es einer wirksamen Vorbeugung der chronischen Migräneattacken.

Ein neuer Baustein im Gesamtkonzept der Anfallsprophylaxe der chronischen Migräne stellt das Onabotulinumtoxin (Handelsname Botox) dar. Dieses wird an mehr als 30 definierte Stellen von Kopf und Hals injiziert. Somit steht nun ein zusätzliches zugelassenes Medikament zur vorbeugenden Behandlung der chronischen Migräne zur Verfügung.

Die Durchführung der Therapie mittels Botox erfordert einen hohen Spezialisierungsgrad an Arzt und Einrichtung und einen hohen Zeitaufwand.

Die Main Klinik wurde als Kopfschmerzexperte in die Liste der DMKG (Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft) aufgenommen und ist offiziell ein zertifiziertes Botox-Zentrum.

Neuigkeiten: Kopfschmerz Zentrum

Facharzt
Thomas Lupp

Physikalische und Rehabilitative Medizin und spezielle Schmerztherapie

• Akupunktur • Psychosomatische Grundversorgung • Sportärztliche Betreuung (DBV)

  • Facharzt für physikalische und rehabilitative Medizin
  • Spezielle Schmerztherapie und Rehabilitationsmedizin
  • Experte für akute und chronische Schmerzzustände des Bewegungsapparates und der orthopädischen und rheumatologische Schmerztherapeut Ihres Vertrauens
  • Experte für Schmerztherapie

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